Sukzessiver Aufbau des Data Warehouse – aber wie?
Der Schlüssel ist die Verwendung eines Referenzdatenmodells

Der Aufbau eines spartenübergreifenden, konsistenten Data Warehouse dauert in der Regel lang und ist sehr komplex aufgrund der Vielzahl anzubindender Quellen und Strukturen.

Um dennoch schnell einen Erfolg zu erzielen, muss ein Unternehmen sicherstellen, dass das Datenmodell auch in späteren Phasen stabil bleibt. Erfolgsfaktor für den sukzessiven Aufbau ist also die Verwendung eines Referenzdatenmodells, das die grundlegenden Prinzipien der Modellierung berücksichtigt und bereits alle wesentlichen Entitäten enthält.

Ein Referenzdatenmodell muss vor allem folgende Grundprinzipien sicherstellen:

  1. Abstraktion: Das Modell muss einen hohen Abstraktionsgrad aufweisen, um gegenüber fachlichen Änderungen stabil zu bleiben.
  2. Künstliche Schlüssel: Die Verwendung künstlicher Schlüssel ist ein „Muss“, da sich die fachlichen Primärschlüssel verändern können.
  3. Vermeiden direkter Beziehungen: Direkte Fremdbeziehungen sollten weitestgehend vermieden werden, um flexibel gegenüber Änderungen der fachlichen Welt zu sein.
  4. Vollständige Historisierung: Die Attribute für eine vollständige Historisierung sind bereits an allen relevanten Stellen vorzusehen.

Weiterhin muss das Datenmodell eine möglichst weitreichende Abdeckung aller benötigten Kernentitäten aufweisen, um die Stabilität bei Erweiterungen zu garantieren.

mgm consulting partners verfügt über ein eigenes Referenzmodell für Versicherungen, das diese Aspekte berücksichtigt. Dieses wurde in Deutschland bereits erfolgreich implementiert.

Fragen Sie uns gern nach Referenzen.