Risikoquantifizierung als Voraussetzung, um besser steuern zu können.

Die Quantifizierung eines Risikos stellt die Basis dar für die Entscheidungsfindung und Steuerung des Unternehmens. Hierbei steht nicht die Frage im Vordergrund, alle potenziell denkbaren Risiken zu vermeiden. Vielmehr gilt zu überlegen, welches Risiko das Unternehmen tragen kann und wie hoch die Risikobereitschaft des Unternehmens ist.

Aber auch die Rentabilität spielt eine wichtige Rolle: Warum sollte ein Unternehmen ein Risiko eingehen, wenn die Rendite im Endeffekt geringer sein wird als bei einer Staatsanleihe? Für eine korrekte Steuerung müssen aber auch Wechselwirkungen zwischen Risiken betrachtet werden („Diversifikation“). Hierzu mehr unter „Risiken aggregieren“ (Lesen >).

Jedes Unternehmen muss sich bei all seinen Geschäftsaktivitäten die Frage stellen, ob diese notwendig und rentabel sind. Aufgrund aufsichtsrechtlicher Anforderungen ist es notwendig, Risiken mit Eigenkapital zu bedecken. Geht ein Unternehmen ein hohes Risiko ein, hegt es in der Regel hohe Rendite-Erwartungen. Ein solches Risiko abzusichern erfordert viel Eigenkapital, um notfalls auch den Verlust verkraften zu können.

Vor diesem Hintergrund ist es für die Steuerung eines Unternehmens zunächst notwendig, zu wissen, wie viel Kapital zur Bedeckung eines Risikos erforderlich ist. Nur auf dieser Basis kann entschieden werden, ob sich die risikobehaftete Geschäftsaktivität letztlich lohnen kann.

Grundsätzlich muss man bei der Quantifizierung zwei Risikoarten unterscheiden:

(Objektiv) messbare Risiken Mehr >

(Objektiv) nicht messbare Risiken Mehr >

Wir helfen Unternehmen zudem sowohl bei der Bestimmung der relevanten Risikokategorien, ihrer adäquaten Quantifizierung und transparenten Darstellung als auch bei der Einschätzung der Auswirkungen auf die strategische Planung des Unternehmens:

Risikokategorien Mehr >

 

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