Den Gedanken des Risiko-Managements organisatorisch in das Unternehmen integrieren.

Die Mindestanforderungen an das Risiko-Management in Versicherungsunternehmen (MaRisk VA bzw. R3/2009) fokussieren auf die organisatorische Einbettung in das Unternehmen. Ziele sind ein konsistenter Ablauf mit festgelegten Verantwortlichkeiten und die Trennung unvereinbarer Tätigkeiten.

Die MaRisk, die im Januar 2009 im Rahmen des Rundschreibens R3/2009 der BaFin veröffentlicht wurden, greifen damit im Wesentlichen der Säule II des EU-Projektes Solvency II vor.

Die MaRisk (VA) fordern, das Risiko-Management in die Prozesse des Unternehmens einzubetten. Es soll zukünftig integraler Bestandteil des Geschäftsmodells sein. Das heißt, bei allen risikorelevanten Geschäftsaktivitäten werden die damit verbundenen Risiken evaluiert und berücksichtigt.

Die MaRisk fordern eine zur Geschäftsstrategie konsistente Risikostrategie, die sich in einem Risiko-Tragfähigkeitskonzept widerspiegelt. Basierend auf diesem Konzept und der Strategie sollen konsistente Limitsysteme implementiert werden, die sicherstellen, dass keine Geschäftsaktivitäten durchgeführt werden, die zu einer ungewünschten Risikosituation führen.

Flankierend hierzu stellen die MaRisk hohe Anforderungen an die Organisation des Risiko-Managements sowie an die IT-Systeme, die dabei eine Rolle spielen.

mgm consulting partners verfügt in diesem Bereich über weitreichende Expertise und unterstützt die Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung eines MaRisk-konformen Prozesses für das Risiko-Management.

DOWNLOAD 

Anforderungen an das Risikomanagement MaRisk (VA) – R3/2009

zur PDF >

FACHARTIKEL
Technische Umsetzung der MaRisk: Mitarbeiter aktiv eingebunden

Autoren: Andreas Gründemann (Signal Iduna) und Arne Röhl (mgm consulting partners), veröffentlicht in der "Versicherungswirtschaft 02/2011"

PDF >