Das EU-Projekt „Solvency II“ soll gemäß heutiger Planung im Jahr 2012 in Kraft treten und basiert auf dem Drei-Säulen-Konzept der Kreditwirtschaft von Basel II. Säule I fokussiert dabei auf die Quantifizierung der Risiken, Säule II auf die Einbettung des Risiko-Managements in das Unternehmen und Säule III auf die Offenlegung der Risiken gegenüber den Aufsichtsbehörden sowie der Öffentlichkeit.
Ziel ist, die wirtschaftliche Lage eines Versicherungsunternehmens vergleichbar und realistisch darzustellen, den Gedanken des Risiko-Managements im Unternehmen zu integrieren.
Solvency II wird den Unternehmen die Möglichkeit geben, ihr erforderliches Solvabilitätskapital anhand eigener „interner“ Modelle zu quantifizieren. Die Modelle müssen sich dabei allerdings an den Prinzipien des EU-Standardmodells orientieren und die grundlegenden Vorgaben der EU-Kommission berücksichtigen.
Die wesentlichen Vorteile interner Risikomodelle gegenüber dem EU-Standardmodell bestehen, neben einem in der Regel geringeren aufsichtsrechtlich notwendigen Risikokapital (SCR), in einer besseren Risikoeinschätzung der Produkte, auf deren Basis ein Unternehmen besser gesteuert werden kann. Durch die Verbindung des Risiko-Managements mit der Unternehmenssteuerung können die Unternehmen also einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine verlässliche, zertifizierbare und aussagekräftige Datenbasis.
Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung der Anforderungen aus Solvency II und helfen Ihnen, die Möglichkeiten zur strategischen Positionierung zu nutzen sowie ein effizientes Daten-Management zu implementieren. mgm consulting partners unterstützt bereits heute mehrere deutsche Versicherer bei der Umsetzung von Solvency II.